Dankbar sein. Meine Friday Fives.

Meine ersten Friday Fives – fünf Dinge, für die ich in dieser Woche dankbar bin – kommen gleich mit einem Tag Verspätung. Und das ist auch OK so (siehe Punkt 4).

1 – Schaum. Diese zwanzig Minuten in der Badewanne, die nur mir gehören, umgeben von wunderbar heißem Wasser und feinem Duft. Die Gedanken können schweifen. Mein Körper, der immer noch ziemlich lädiert und angestrengt ist, entspannt. Wird weicher. Tut weniger weh. Haaaach.

2 – Rat. Ich habe in dieser Woche mit einer Stillberaterin gesprochen und sehr, sehr gute Anregungen bekommen. Heute, nach vier Tagen der Umsetzung, blicke ich sehr positiv in unsere Stillzukunft und sage: kein Ende in Sicht. Darüber freue ich mich sehr. Sehr!

3 – Flexibilität. Ich war mit einer Freundin zum Frühstücken verabredet. Morgens schüttete es wie aus Kübeln, war kalt, grau und eklig. Ich schrieb ihr eine Nachricht und fragte sie, ob wir das Treffen zu mir nach Hause verlegen könnten, damit ich den Mupf bei dem Mistwetter nicht durch die halbe Stadt schleppen muss. „Na klar. Ich bring Brötchen mit.“ Wunderbar.

4 – Nicht müssen. Wir waren heute auf der Frankfurter Buchmesse. Es war knallevoll, laut, eng, grell… Der Mupf hat das erstaunlich gut durchgehalten, mit riesigen Augen alles in sich aufgenommen (wir sind gespannt, was das heute beim Einschlafen für Folgen haben wird…), hat mit Menschen aus der ganzen Welt geschäkert und gegurrt, immer sicher an Papas Bauch gekuschelt. Mit wurde es aber schnell zu viel, zu viel Input, zu viel Geschiebe – viel zu wenig Zeit, den einzelnen Stand anzugucken. Und deshalb sind wir nach drei Stunden schon wieder gegangen. Und wisst ihr was? Das ist ok.

5 – Liebeliebeliebe. Es gab einen wunderschönen Moment in dieser Woche, klitzeklein und unscheinbar und doch unglaublich kostbar. Ich saß auf der Couch, der Mupfpapa war mit dem Mupf im Nachbarraum und machte ihn bettfertig. Ausziehen, Windel wechseln, Schlafsack anziehen, und dabei ganz viel kuscheln, singen, brabbeln. Ich hörte die Unterhaltung der beiden nur gedämpft, lauschte und war unendlich glücklich, dass das meine beiden Männer sind: „Ja, hallo, kleiner Mann. Du bist der schönste kleine Mupf der Welt. OK, noch einen Bauchkuss, aber dann geht’s ins Bett.“

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