So war das Mupfjahr – Jahresrückblick 2016.

Emotional war das Jahr seeeehr hach… wahnsinnig anstrengend, wahnsinnig aufregend, wahnsinnig schön. 

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Zugenommen oder abgenommen? 
Stellt euch hier den Tränenlach-Smiley vor… ich habe das höchste Gewicht meines bisherigen Lebens und das wieder zu reduzieren, wird das große Thema 2017 sein.

Haare länger oder kürzer? 
Meine Haare sind so lang wie noch nie. Ich war 2016 kein einziges Mal beim Friseur, meine Haare konnten also ungehindert wuchern. (Damit kein falscher Eindruck entsteht: Ich finde das nicht etwa gut, sondern bedaure es sehr, weil ich sehr gerne zum Friseur gehe. Da ich aber in der Schwangerschaft nicht färben wollte, bin ich dann letzten Endes gar nicht gegangen. Nur zum Schneiden lohnte sich irgendwie nicht… Und mit Stillbaby, das alle anderthalb Stunden sein Recht fordert, war es mir lange schlicht den Aufwand nicht wert.)

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Weiterhin kurzsichtig, aber gefühlt unverändert. Vielleicht lasse ich das 2017 mal wieder kontrollieren? Das letzte Mal liegt schon ne ganze Weile zurück.

Mehr Geld oder weniger? 
Deutlich weniger. Ich bin zu 100% in Elternzeit, der Mupfpapa arbeitet in Elternteilzeit. Das ist für uns eine ziemlich Umstellung, um ehrlich zu sein. Vor dem Mupf führten wir ein schönes, (finanziell) sorgloses DINK Life und haben beide ordentlich verdient, jetzt müssen wir durchaus ein bisschen überlegen und rechnen… Aber das ist es hundert Mal wert, denn wir haben viel Familienzeit und das ist wunderbar. Ich möchte es nicht anders haben.

Mehr ausgegeben oder weniger? 
Deutlich mehr. So ein Baby ist teuer. Und obwohl wir Vieles von Freunden leihen konnten (der Segen des „späten“ Kinderkriegens), manchen Babykram gar nicht (Kinderwagen) und wirklich viel gebraucht gekauft haben, hat es sich doch summiert. Und dann haben wir ja auch noch ein Auto gekauft, ähem.

Der hirnrissigste Plan?
Mit einem fünf Wochen alten Baby zu verreisen vielleicht? Viele fanden das ein bisschen bekloppt. Für uns war es eine wunderbare Erfahrung, wir haben unseren Aktionsradius durch diese kleine Reise ausgedehnt und sind dadurch sehr viel mutiger und sicherer geworden. Von daher: immer wieder!

Die gefährlichste Unternehmung?
Hm… dieses Kinderkriegen erscheint mir nach einer etwas dramatischen Geburt als nicht ganz ungefährlich. Ansonsten war 2016 eher Extreme Couching angesagt.

Der beste Sex?
Ähm ja, 2016 war es eher das zentrale Thema des Jahres, mit dem Ergbnis von Sex klarzukommen.

Die teuerste Anschaffung?
Auf lange Sicht bestimmt der Mupf. Den höchsten Kaufpreis hatte unser neues Auto.

Das leckerste Essen? 
…kocht seit über einem Jahr der Mupfpapa. In der Schwangerschaft plagte ich mich über Monate mit Dauerübelkeit und konnte über Wochen die Küche gar nicht mehr betreten, ohne zu würgen. Da hat er den Laden allein übernommen (bis dahin hatten wir meist gemeinsam bzw. in Absprache gekocht) und mir mit Engelsgeduld alles gekocht, was ich (nicht) wollte. Nach dem Wochenbett ist diese Aufgabenteilung dann weitestgehend bestehen geblieben. Erst Ende Dezember habe ich zwei Mal gekocht. Ich kann’s aber noch.

Das beeindruckenste Buch?
Ich habe mit großer Begeisterung die Barbarotti-Reihe von Håkan Nesser verschlungen (übrigens auf Empfehlung von Frau Rabensalat.)

Der ergreifendste Film?
Wir schauen leider nur noch sehr selten Filme. „Der Butler“ hat mich tief beeindruckt.

Die beste Serie?
Netflix sei Dank sehen wir sehr viele Serien. Ich habe 2016 „Unbreakable Kimmy Schmidt“ und „Jane the Virgin“ genossen und „The Good Wife“ für mich entdeckt.

Die beste CD?
Puh…

Das schönste Konzert?
Konzertloses Jahr.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Babykram – erst sechs Monate Brüten, dann sechs Monate Kuscheln.

Die schönste Zeit verbracht mit…?
…meiner nigelnagelneuen Kleinfamilie.

Vorherrschendes Gefühl 2016?
„Krass, wir sind jetzt Eltern! Und wir kriegen das sogar hin!!!“

2016 zum ersten Mal getan?
Ein Kind bekommen.
Windeln wechseln. Überhaupt alles, was mit Baby zu tun hat.
Einen Neuwagen gekauft. (Na gut, Vorführwagen.)
Einen Hund vom Tierschutz adoptiert.
Online-Freund/innen live getroffen. (Bestimmt nicht zum letzten Mal!)
Einen Blog begonnen.

2016 nach langer Zeit wieder getan?
Beim Wichteln mitgemacht. Gleich mehrfach. Das war schön.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Kaiserschnitt. Familiären Zwist. Majas Tod.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Den Mupfpapa davon, dass dieses bedürfnis-, bindungs- und beziehungsorientierte Steinzeitbaby-Ding für uns das Richtige ist. (Hat geklappt.)

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Der Mupf.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Der Mupf.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Er hat Haare.“

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
„Ich hab schon den ganzen Tag so ein Ziehen im Rücken. Ich glaub, Du musst nach Hause kommen.“

Besseren Job oder schlechteren?
Unverändert. Aber in Elternzeit und DAS ist grandios.

Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Zwei allerliebste Pappbilderbücher in einer Verlosung der Perlenmama.

Mehr bewegt oder weniger?
So wenig wie noch nie in meinem ganzen Leben. Das will ich dringend ändern. Umso mehr die Zipperlein nachlassen, umso besser geht das.

Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Bis auf pupsnormale Erkältungen sind wir alle drei 2016 sehr gesund gewesen. Das darf gerne so bleiben.

Davon war für Dich die Schlimmste?
Trotzdem fühlte und fühle ich mich seit einem Jahr in meinem Körper nicht mehr zuhause. Dauerübelkeit und Symphysenlockerung in der Schwangerschaft, die körperlichen Folgen des Kaiserschnitts, ich fühlte mich wochenlang wie frisch verprügelt, die Gewichtszunahme, ein fetter und ein kleinerer Milchstau… 2016 war von Zipperlein geprägt, gesund und fit fühle ich mich nach wie vor nicht

Dein Wort des Jahres?
Mupf.

Dein Unwort des Jahres?
Reifenwechselsaison. (Unser neues Auto stand mehr als vier Wochen mit zwei Schäden, die als Garantiefälle behoben werden mussten, in der Werkstatt, und wurde und wurde nicht fertig, weil die Werkstatt wegen der, Sie ahnen es, Reifenwechselsaison so stark ausgelastet war. Nach einer eleganten Eskalation beider Mupfeltern war das Auto dann einen Tag später fertig. Möp.)

Dein Lieblingsblog des Jahres?
Alles andere als ein Geheimtipp, aber wahnsinnig hilfreich: Das gewünschteste Wunschkind.

Dein größter Wunsch fürs kommende Jahr?
Ich möchte fitter werden. Ich möchte mich weiterbilden. Ich möchte mit meinen Männern reisen, wenn’s geht auch weit weg und lange. Ich möchte vielleicht doch noch mal umziehen. Alles andere soll so bleiben, wie es ist.

2016 war mit 1 Wort…?
Umwerfend.

Bei Jana Friedrich vom Hebammenblog gibt es eine Blogparade mit Jahresrückblicken. Die Vorlage für diesen Jahresrückblick habe ich bei Frische Brise gemopst. Der Mini-Jahresrückblick zum Mupfblog steht hier.

Ein Gedanke zu “So war das Mupfjahr – Jahresrückblick 2016.

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